Es dämmert am 12ten Juni 2020

Es dämmert am 12ten findet auch im Juni wieder digital statt. Am 12. Juni um 22:00 Uhr als Zoom-Meeting unter der ID: 948 6228 6146 oder im Live-Stream auf YouTube auf dem Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Partenheim. Das Thema in diesem Monat lautet: „#blacklivesmatter“.

Es dämmert am 12ten Mai 2020

Auch am 12. Mai wird es wieder eine Online-Version unseres Gottesdienst-Formates geben, wer möchte kann ab 21:00 Uhr per Zoom unter der Meeting ID 917 6727 5532 teilnehmen. Wir eröffnen den Raum ca. 10 Minuten vor Beginn, so dass jede/r Teilnehmende die Technik im Vorfeld testen kann.
Es wird auch wieder einen YouTube-Livestream auf dem Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde geben, dieser wird auch nach der Andacht online abrufbar sein.

Wer möchte kann im Voraus schon einen Gedanken zum Thema „Frühling ist für mich …“ auf menti.com unter dem Code 98 86 49 mit uns teilen, die Ergebnisse werden wir in der Andacht zeigen.

24. Dezember 2019

Heiligabend

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Nach Lukas 2

23. Dezember 2019

Ein Engel

Ein Engel, der dir deinen Weg weist,
der dich leitet, wenn du ziellos durch das All kreist,
ein Engel, der dich an die Hand nimmt
und, wenn du Angst hast, ein Liedchen für dich anstimmt.
Ein Engel, der dir immer nah ist, der für dich da ist, 
wenn du in Gefahr bist.
Ein Engel als tröstendes Licht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.
Ein Engel, der dir richtig zuhört, 
der das verjagt, was dich nachts in deiner Ruhe stört,
ein Engel, der dich mal im Arm hält,
und der im Winter deine Heizung auf „warm“ stellt.
Ein Engel, der dir einen Brief schreibt,
der mit dir wach bleibt, wenn die Angst dich umtreibt,
und der sich für dich den Kopf zerbricht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.
Doch dieser Engel ist da,
um dich zu schützen und zu halten.
Dieser Engel ist da,
jeden Tag, in verschiedenen Gestalten.
Er lässt dich nie im Regen stehn.
Er lässt dich nie allein.
Doch er ist leicht zu übersehn,
denn er kann überall sein.
Ein Engel, der dir wieder Mut macht
und diesen Job immer wieder richtig gut macht,
ein Engel, der dir einen ausgibt
und dich bei Sonnenschein energisch aus dem Haus schiebt.
Ein Engel, der dir freundlich zuwinkt,
mit dir Kaffee trinkt, dich zu deinem Glück zwingt,
und der manchmal mit dir Klartext spricht.
Du sagst, diesen Engel gibt es nicht.
Doch dieser Engel ist da…
Du hast ihn heute schon gesehn.
Ich glaub, du kennst ihn längst.
Und wenn du nicht mehr so viel denkst,
dann wirst du’s irgendwann verstehn.
Dieser Engel ist da….

Musik und Text: Daniel „Dän“ Dickopf

22. Dezember 2019

Gott wird Mensch

Ist Finden besser als Suchen?
Ist stark besser als schwach?
Ist groß besser als klein?
Ist beschützen besser als schutzlos?

Gott wird Mensch.
Kein Starker Held.
Keine Powerfrau.
Gott – fällt nicht als Retter vom Himmel.

Gott wird Mensch.
Ein schreiender Säugling.
Ein schutzbedürftiges Wesen.
Gott – wird neugeboren auf der Erde, bei uns.

Gott wird Mensch.
Er ist Wachsen, Werden und Gedeihen.

Es geht weiter …

An jedem 12. des Monats, zur Dämmerung, eine halbe Stunde – zur Ruhe kommen, Innehalten, Nachdenken. Mit Musik, Texten, Gebeten.
Im Anschluss daran laden wir zu Gesprächen und nettem Beisammensein noch in der Kirche zu verweilen.
Und natürlich wird diese Seite auch weiterhin die Möglichkeit bieten, auch online dabei zu sein. Die Texte gehen pünktlich zu Sonnenuntergang online.

Feedback, Anliegen, Austausch mit uns ist über das Instagram-Profil evjugendjupave möglich und erwünscht.

21. Dezember 2019

Vom Suchen und Finden


Ich suche nicht, ich finde.
Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen
und ein Findenwollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.
Alle Wege sind offen, und was gefunden wird,
ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer:
Die Ungewissheit solcher Wagnisse
können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die sich im Ungeborgenen geborgen wissen.

Pablo Picasso 

20. Dezember 2019

Es ist Zeit

Es ist Zeit, die Lichter leuchten schon,
Die Hoffnung ist schon entzündet.
Es ist Zeit, dass du kommst,
Mach dich auf zu uns,
zeig dich endlich im fremden Kind,
lehr uns die Sprache deiner Liebe, ohne Verstehen.
Veführ uns, im Fremden einen Bruder zu sehen,
Komm setz dich mit uns an den Tisch,
Leg deine Hand sanft auf unsre drauf,
Und lehr uns dein Bitten und Teilen.
Es ist Zeit,
Mach dich auf und geh mit uns über die Grenze fort,
Nimm die Angst aus dem Herzen: Mein Land zuerst.
Der Mensch zuerst! Das war dein Wort.
Komm mach es wahr und trag uns fort,
Zeig uns ein Land, wo Honig fließt,
Wo keiner der Liebe Hahn abdreht,
Wo die Angst weg ist und das Herz wieder blüht.

Kristin Jahn